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9. GIACINTO SCELSI FESTIVAL 

 

16. - 18. 

Februar 2023

Kulturzentrum Don Bosco Basel

Carré d´Or - Eine grosse 

geistige Veränderung

16

FEBRUAR

"Wenn die Erinnerung
eine Gegenwart bringt
die das Jetzt in einen unbestimmten
Horizont verwandelt

im Hinblick auf das Jenseits
tauchen plötzlich Wege auf
zu einem endgültigen Ziel.
"
Giacinto Scelsi

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Adrian Oetiker © wildundleise.de

19:30 – 22:00

Konzert I und
Eröffnung des Festivals


Hors de temps

Gewidmet 

Michiko Hirayama (1924 - 2018)

 

Eröffnung durch Marianne Schroeder, 

Worte zum Programm und Gedanken zu Michiko Hirayama mit Irmela Heimbächer, Präsidentin der Fondazione Isabella Scelsi, Rom

Sergei Rachmaninow (1873-1943)

Prélude fis-Moll op. 23, No. 1, 1903

Alexander Skrjabin (1872-1915)

Sonate No. 4 Fis-Dur, 1904

Leos Janacek (1854-1928)

Sonate 1. X., 1905

Claude Debussy (1862-1918)

Images II, 1906

Adrian Oetiker, Klavier

Pause

Barbara Monk Feldman (1953)

A veil for time, 2020, for piano and violoncello

Wolfgang Lessing, Violoncello

Marianne Schroeder, Klavier

Wolfgang Rihm (1952)

How should I your true love know? 

Ophelia Sings, 2012

1. How should I your true love know? 

2. Tomorrow is Saint Valentine’s Day. 

3.They bore him bare-faced on the bier


Franziska Hirzel, Sopran

Marianne Schroeder, Klavier

Giacinto Scelsi
1905-1988

Litanie für zwei Frauenstimmen, 1975
Franziska Hirzel, Sopran
Josephine Bonitz, Sopran

Programm

17

FEBRUAR

"Pfade führen weit fort,
weg vom Geschmack von
Unnötigem
hin zu erlauchten Ländern

erhabenen Glanzes"
Giacinto Scelsi

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12:15 – 13:10

Konzert II 

Le souffle hanté de fantômes dans les ramages de l’esprit

Gewidmet Muriel Jaër (1930 - 2021)

Gast 2019

 

Henri Michaux (1899-1984)

Beobachtungen, 1950

Carlo Ghirardelli, Lesung

John Cage (1912-1992)

Perpetual Tango 1, 1984 nach Erik Satie

Realisierung von Erik Oña, 1990

Giacinto Scelsi 

1905-1988

Hispania, 1939

John Cage

Perpetual Tango 2, 1984 nach Erik Satie

Realisierung von Erik Oña, 1994

Helena Bugallo, Klavier 

 

Chorégraphie Muriel Jaër, Musée d'art moderne de la ville de Paris 1976, Fotografie: Etienne Bertrand Weill

18:00 – 19:05

Das Theater des Lebens

Radiosendung mit Jürg Wyttenbach, 2015

19:30 – 21:10

Konzert III

Pas de Connaissance sans Transfiguration -
Pas de Transfiguration sans Connaissance

Gewidmet

Jürg Wyttenbach (1935 – 2021) 

Langjähriger Freund von Giacinto Scelsi

Georges-Emmanuel Schneider (1980)
Poesie im neuen Zeitalter
, 2022/23. UA

Georges-Emmanuel Schneider,

Violine und Live-Elektronik

Giacomo Puccini (1860-1903)
Crisantemi, 1890

für Streichquartett

Giacinto Scelsi
1905-1988

Quartett Nr. 5, 1984. UA 1987

Gewidmet Henri  Michaux

auf dessen Tod 1984


Pause
 

Franz Schubert (1798-1828)   Streichquartett d-moll D810, 1824

Der Tod und das Mädchen


Quatuor Modigliani

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Quatuor Modigliani © Jérome Bonnet

18

FEBRUAR

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"Der Schlaf erklärt
die Nicht-Realität
vom Denken Sklave der
Pseudo-Realität.
"
Giacinto Scelsi

11:00 – 12:30

Konzert IV
Matinée 

Dehors tombait la nuit - séparée d’un merveilleux passé
 

Gewidmet

Jürg Laederach (1945 - 2018)

Mitbegründer des Giacinto Scelsi Festivals

Jürg Laederach

Kurzer Text

Giacinto Scelsi

1905-1988

Aītsi, 1974

für Klavier mit Verstärkung

Giusy Caruso, Klavier 

Eigene Version Giusy Caruso

Cinque Incantesimi, 1953

Giusy Caruso, Klavier 

Hans Otte (1926-2007)

Das Buch der Klänge, 1979-1982

Joana Gama, Klavier

18:00 – 21:30

Konzert V

Perdu dans la nuit comme un oiseau ton front décomposé s’abat

Gewidmet Hansheinz Schneeberger (1926-2019)

Gast 2014-2016

 

18:00 - 18:45

Scelsi´s Klavier

Vortrag mit Dr. Carlotta Pellegrini, wissenschaftliche Leiterin der Fondazione Isabella Scelsi, Moderation Marianne Schroeder

19:30 - 21:30

Hansheinz Schneeberger

Un petit Air II, Text Stéphane Mallarmé pour Martine

Mezzosopran, Violine, Klavier
 

Amit Sharma                            

Veda, Vedische Gesänge, 2023

Amit Sharma, Gesang, Schlagzeug

Galina Ustwolskaya (1919-2006)

Sinfonie No. 4, das Gebet, 1985/87

Alt, Trompete, Tamtam, Klavier

Henri Michaux (1899-1984)

Abenteuer der Linien, 1954

Carlo Ghirardelli, Lesung

Pause

Werner Bärtschi (1950)

In Trauer und Prunk, 1984

Frédéric Chopin (1810-1949)

Prélude b-moll op. 28, 1837


Giacinto Scelsi

1905-1988

Suite No 8, Bot-Ba, (Tibet), 1952

Werner Bärtschi, Klavier

Joana Gama © Estelle Valente

22:00 – 23:10

Nocturne

Soleils de félicité

Film mit Muriel Jaër, 2015

 

Le premier Mouvement de l’immobile, 2016  Dokumentarfilm von Sebastiano d’Ayala Valva über Giacinto Scelsi             

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FESTIVAL

Das Festival

Das in 2014 von der Pianistin und Komponistin Marianne Schroeder und dem Schriftsteller Jürg Laederach in Basel gegründete Giacinto Scelsi Festival hat sich in wenigen Jahren zu einem wichtigen Ereignis der zeitgenössischen Musik in der Schweiz etabliert. 

Namensgeber des Festivals ist der Komponist

Giacinto Scelsi (1905-1988), dessen Werk zu den bedeutendsten musikalischen Schöpfungen des 20. Jahrhunderts zählt und dessen mehrjähriger Aufenthalt in der Schweiz unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg sein Schaffen massgeblich beeinflusste.

Ein wichtiges Merkmal von Giacinto Scelsis künstlerischem Einfluss ist das Verständnis von

Musik unabhängig der traditionellen europäischen Kompositionspraxis, die auf vorgegebene Formen und eindeutige Autorenschaft basiert. Vielmehr als Klang

in Verbindung mit Melodien bzw. Harmonien spielt der Klang an sich eine grosse Rolle in Scelsis Denkweise. 

Beeinflusst wurde sein Werk auch von östlichen Philosophien, insbesondere von indischen.


Die künstlerische Leiterin des Festivals Marianne Schroeder ist international bekannt als Interpretin der neuen Musik. Im Laufe ihrer mehrere Jahrzehnte umfassenden musikalischen Laufbahn arbeitete sie mit einer Vielzahl namhafter Komponist/innen. Mit einem Komponisten jedoch bleibt sie durch einen besonders intensiven Austausch verbunden: Giacinto Scelsi.

Uwe Bräutigam formulierte es für NRW Jazz treffend: „Kaum eine andere Musikerin ist so vertraut mit dem Werk und dem Denken von Giacinto Scelsi, wie Marianne Schroeder. Sie hat sich drei Jahre mit Scelsi in Rom in seine Kompositionen eingearbeitet und Scelsi übergab ihr sein gesamtes Klavierwerk zur Aufführung und zur Verbreitung auf Tonträgern. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Marianne Schroeder mit asiatischen Weisheitslehren, eine der wichtigsten Inspirationsquellen für Scelsis Musik.“

Resrviere

IN
FORMATION

VERANSTALTUNGS-ORT

Kulturzentrum Don Bosco

Paul Sacher Saal

Waldenburgerstrasse 34, 4052 Basel

(Tram 3, Haltestelle Waldenburgerstrasse)

www.donboscobasel.ch

PREISE & VORVERKAUF

Konzert I, III, V: CHF 40.– / CHF 20.– erm.*

Konzert II, IV: CHF 30.– / CHF 15.– erm.*

Festivalpass: CHF 100.– / CHF 50.– erm.*

Ausserhalb Festivalpass:

Hörsendung CHF 10.– 

Film CHF 10.– 


www.ticketcorner.ch

KONZERTKASSE

 

Die Konzertkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. 

 

*Ermässigungen

Schüler, Studenten, IV, KulturLegi und Colourkey

Wir danken Swisslos, allen PartnerInnen und SpenderInnen ganz herzlich für ihr Vertrauen.
Unser Dank geht auch an jene, die nicht namentlich genannt werden wollen.
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